Tansania, Kilimanjaro & Sansibar

von Nico Hinkelthein erstellt am 02.11.2015

Wer träumt nicht davon, einmal auf dem Dach Afrikas zu stehen? Diesen Traum erfüllten wir uns. Von Nürnberg über Amsterdam erreichten wir den Kilimanjaro-Airport. Dort angekommen, wurden wir auch schon von unserer örtlichen Agentur empfangen und nach Moshi in unser Hotel gefahren. Am nächsten Tag unternahmen wir  bereits einen Ausflug zum Kilimanjaro, speziell zum Marangu-Gate. Hier besuchten wir eine Massai-Höhle und lernten viel über das Rösten des Arabica-Kaffee. Anschließend unternahmen wir eine einstündige Wanderung durch den Regenwald zu einem wirklich traumhaften Wasserfall, abseits der Touristenpfade. Ein tolles Erlebnis!

Dann begann unsere Kilimanjaro-Besteigung über die Machame Route. Wir wurden von unserem Hotel in Moshi abgeholt und bis zum Machame Gate gefahren. Hier begann unsere Wanderung bis zum ersten Camp. Wir wanderten mehrere Stunden durch den Regenwald, bis wir schließlich im Machame Camp auf 2980m ankamen. Hier konnten wir schon einmal einen ersten Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro genießen und uns auf unsere erste Nacht im Zelt vorbereiten. Am nächsten Tag setzten wir die Wanderung fort. Vom Machame Camp aus wanderten wir bis zum Shira Camp, welches auf 3830m gelegen ist, weiter. Während der gesamten Strecke konnten wir einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und den Mount Meru genießen. Unser Guide bremste uns mit einem „Pole Pole“ = „langsam, langsam“ immer wieder etwas, sodass wir unsere Kräfte einteilten. Die Landschaft wurde mit zunehmender Höhe immer rauer und karger. Vom Shira Camp aus ging die Reise weiter bis zum Barranco Camp, welches auf 3950m gelegen ist. Zur besseren Akklimatisierung liefen wir einen Umweg und besuchten den Lava Tower, der auf 4655m gelegen ist. Dort angekommen legten wir eine Pause ein, von hier aus sollte es nur noch bergab gehen, bis wir schließlich am Barranco Camp ankamen. Von diesem Camp aus kann man einen einmaligen Blick auf den Gipfel des Kilimanjaro genießen. Am nächsten Tag sollte nun die mächtige Great Barranco Wall auf dem Programm stehen – eine steile Etappe auf unserer Wandertour, die uns aber sehr viel Spaß bereitet hat – erstaunlich, dass auch unsere Träger über diesen Weg gehen müssen… Die heutige Etappe stellte sich als sehr anstrengend heraus. Wir mussten an diesem Tag zwar „nur“ 600 Höhenmeter überwinden, da allerdings die Wege recht steil waren, freuten wir uns, endlich das Basislager, Barafu Camp auf 4600m zu erreichen. Mit einem „Hakunamatata“ = „Kein Problem“ motivierten uns unsere Guides. Erschöpft genossen wir unser Abendessen und gingen gegen 19:00 Uhr in unser Bett. Bereits 23:45 Uhr sollte der Wecker klingeln! Der Gipfelaufstieg stand auf dem Programm. Nach einem Kaffee und etwas Schokolade, wanderten wir 00:30 Uhr bereits los. 5 ½ Stunden bergauf wandern lag vor uns. Wir mussten ca. 1300 Höhenmeter in dieser extremen Höhe, mitten in der Nacht, überwinden. Zum Sonnenaufgang, 06:00 Uhr am Morgen erreichten wir den berühmten Uhuru Peak, auch bekannt als Kibo. Dies ist der Gipfel des Kilimanjaro, auf 5895m. Wir waren stolz, diesen Punkt erreicht zu haben – ein wirklich ergreifender Moment. Um uns herum Gletscher und der gewaltige Krater des Kilimanjaro – ein Moment, an den man sich ein Leben lang erinnert. Nach ca. 15 Minuten stand auch schon der Abstieg auf dem Programm. Wir mussten nun die 1300 Höhenmeter bis zum Barafu Camp wieder zurück, über eine Geröllhalde. Im Barafu Camp angekommen, legten wir uns noch einmal eine Stunde in unser Zelt und schliefen etwas, bevor wir dann von unserem Kellner zum Mittagessen in unser Gemeinschaftszelt gerufen wurden. Dort aßen wir zu Mittag und machten uns anschließend auf den Weg in das nächste Camp, das Mweka Camp, welches auf 3100m gelegen ist. Langsam wurde die Vegetation auch wieder üppiger. Am nächsten Morgen traten wir die letzte Etappe bis zum Mweka Gate an, wo bereits unser Bus zur Abholung bereit stand. Auf dieser letzten Strecke sahen wir dann auch Affen, die im Regenwald in freier Wildbahn durch die Bäume sprangen. Stolz den Gipfel erreicht zu haben, mit einem Zertifikat in der Tasche wurden wir dann zurück nach Moshi gebracht. Während der gesamten Wandertour wurden wir von einem Team aus mehreren Trägern, mehreren Guides und einem Kellner begleitet – auch, wenn unsere Gruppe nur aus 3 Gästen bestand. Im Hotel angekommen, waren wir einfach nur glücklich, wieder eine Dusche und eine Toilette zu haben. Am Abend trafen wir uns in der Hotelbar auf ein kühles Kilimanjaro-Bier und ließen die Tour Revue passieren.

Am nächsten Tag begann schon der zweite Teil unserer Reise: Eine Safari durch den Tarangire Nationalpark, die Serengeti und in den Ngorongoro-Krater. Auf dem Weg zum Tarangire Nationalpark besuchten wir zunächst auf unseren Wunsch hin einen Massai-Markt. Wer das ursprüngliche Afrika entdecken möchte, muss einfach einen solchen Markt besuchen. Hier gehen die Massai aus der Umgebung einkaufen. Wir waren weit und breit die einzigen Touristen – zunächst etwas befremdlich, gewöhnten wir uns schnell daran. Anschließend fuhren wir in den Tarangire-Nationalpark, welcher vor allem für seine Affenbrotbäume bekannt ist. Hier konnten wir Löwen, Elefanten, Warzenschweine, Zebras … in ihrer freien Wildbahn beobachten. Im Anschluss an diese Pirschfahrt, besuchten wir ein Massai-Dorf, wo uns die einzelnen Häuser gezeigt wurden. Erstaunlich, wie Menschen hier fernab der Zivilisation leben können. Nach etwa 1 Stunde fuhren wir zu unserer Lodge in Manyara. Hier ließen wir den Abend bei einem Safari-Bier ausklingen. Am nächsten Tag fuhren wir über den Kraterrand des Ngorongoro-Kraters bis in die Serengeti. Vom Kraterrand aus genossen wir einen einmaligen Blick in den größten, nicht mit Wasser gefüllten Krater der Welt, der in seinen Ausmaßen wirklich nicht zu beschreiben ist. Weiter geht die Fahrt, vorbei an Massai-Dörfern bis in die Serengeti, ein riesiger Nationalpark, mit einem unglaublichen Tiervorkommen. Löwen, Büffel, Elefanten, Hyänen, Strauße, Geparden, Leoparden, Giraffen und viele weitere Tiere konnten wir hier aus nächster Nähe beobachten – ein gewaltiger Zoo! Hier, in der Serengeti übernachteten wir in einem Zeltcamp, was wirklich ein Erlebnis ist, da nachts viele Tiere bis zum Camp herankommen. Am nächsten Tag, hieß es früh am Morgen  - Aufstehen. 05:30 Uhr klingelte unser Wecker, da ab 06:00 Uhr unsere erste Pirschfahrt geplant war. Zum Sonnenaufgang waren wir bereits in der Serengeti und beobachteten die Tiere. Am Mittag fuhren wir von der Serengeti aus wieder zurück zum Kraterrand des Ngorongoro-Kraters, wo wir unsere Zelte aufbauten. Am Lagerfeuer ließen wir den Abend ausklingen. Auch hier hatten wir nachts Tierbesuche, von Zebras und einem Büffel. Der letzte Tag unserer Safari führte uns dann in den weltberühmten Ngorongoro-Krater, ein gewaltiger Vulkankrater, in dem man eine unglaublich große Zahl an Tieren beobachten kann. Über Gnuherden, viele Flusspferde, bis hin zu Nashörnern haben wir alles gesehen. Nach unserer Pirschfahrt machten wir uns auf die Rückfahrt nach Moshi, wo wir am späten Nachmittag ankamen. Am nächsten Tag erkundeten wir Moshi, die Stadt am Kilimanjaro und besuchten hier den Wochenmarkt, bevor wir am Abend nach Sansibar weiterflogen.

Nach etwa 1,5 Stunden Flugzeit erreichten wir den Flughafen von Sansibar. Hier erwartete uns schon die örtliche Reiseleitung, die uns zu unserem Hotel Diamonds Mapenzi Beach brachte. Ein wirklich tolles Hotel mit perfektem Service und einem traumhaften Strand. Hier verbrachten wir noch einmal 5 Tage und erholten uns in dieser kleinen Hotelanlage. Auch ein Ausflug nach Stone Town, der Hauptstadt von Sansibar mit dem Besuch einer Gewürzplantage stand auf dem Programm. Der perfekte Ausklang dieser ganz besonderen Reise, die in Ihren Gegensätzen kaum zu fassen ist. Am 18. Tag unserer Reise traten wir den Heimflug über Nairobi und Amsterdam an. Am 19. Tag kamen wir gut erholt und mit einmaligen Erinnerungen in Nürnberg an.

Habe ich Ihre Reiselust geweckt? Gern stehe ich für Tipps und Empfehlungen rund um Ihre Tansania-Reise zur Verfügung! Erleben Sie diese einmalige Reise!

Für Sie geschrieben von Nico Hinkelthein

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