Mit Costa Diadema bezieht Costa Kreuzfahrten erstmals Landstrom in Kiel
Kiel ist in diesem Sommer Heimathafen der Costa Diadema. Das Schiff liegt immer freitags im Ostuferhafen und startet von dort aus auf einwöchige Kreuzfahrten zu den norwegischen Fjorden. Während der Liegezeit liefert die Landstromanlage die notwendige Energie für den Betrieb an Bord und ermöglicht es der Costa Diadema somit, die Motoren abzuschalten und die direkten Emissionen in die Atmosphäre zu reduzieren.
„Die Einführung von Landstrom in unserer Flotte ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg zur Dekarbonisierung. Dieses wichtige Ergebnis für Costa wurde dank der Zusammenarbeit mit dem Kieler Hafen erreicht. Wir sind fest entschlossen, die Umweltleistung unserer Schiffe sowohl während der Fahrt als auch während der Liegezeit in den Häfen kontinuierlich zu verbessern", sagte Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere.
Costa Kreuzfahrten hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 eine Flotte mit Netto-Null-Emissionen zu betreiben. In diesem Zusammenhang arbeitet das Unternehmen daran, die Energieeffizienz der bereits in Betrieb befindlichen Flotte weiter zu verbessern und Innovationen in der Hafeninfrastruktur zu unterstützen. Dazu zählen die Einführung der ersten mit Flüssigerdgas betriebenen Schiffe (Costa Toscana und Costa Smeralda), die Ausstattung der gesamten Flotte mit Landstromanschlüssen, die Zusammenarbeit mit den Hafenbehörden zum Ausbau von Hafeninfrastruktur, die Einführung fortschrittlicher Luftqualitätssysteme (Advanced Air Quality Systems - AAQS) zur Verringerung der Emissionen im Hafen sowie auf See, die Neugestaltung von Routen zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs und viele weitere Projekte. (Bildquelle: Costa Crociere)
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Marko Ullmann