Costa de la Luz – Die Küste des Lichts

von Annett Schönfeld erstellt am 22.05.2019

Im April durfte ich mit dem Veranstalter TUI an Spaniens Atlantikküste reisen – an die Costa de la Luz. Nach einer sehr kurzen Nacht hebt unser Flieger 4.45 Uhr in Frankfurt in Richtung Jerez de la Frontera ab. Die Costa de la Luz empfängt uns mit Aprilwetter vom Feinsten: Es tröpfelt leicht, am Himmel tummeln sich die unterschiedlichsten Wolkenformationen und zwischendurch blinzelt die Sonne hervor.  Glücklicherweise ändert sich das Wetter in den folgenden Tagen, so dass wir dieses relativ unbekannte, aber lohnenswerte Reiseziel bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erleben können. Während unseres reichlich 1stündigen Transfers zum Hotel Hipotel Gran Conil erhaschen wir einen ersten Blick auf die Region. Die Zimmer sind zu so früher Stunde noch nicht bezugsfertig. Der Strand unterhalb der Anlage zieht uns jedoch magisch an. Über einen verschlungenen Holzweg erreichen wir den endlos langen & breiten Sandstrand. Der Wind pustet uns ins Gesicht und es kribbelt in den Fingern eine der zahlreichen schönen Muscheln aufzuheben.

Gegen Mittag ist unsere Gruppe dann komplett und wir starten zu einer geführten Tour durchs Hotel Hipotel Gran Conil. Dieses schöne Haus besticht durch moderne Architektur und durch seine Lage oberhalb des Strandes und unweit des Fischerstädtchens Conil. Hier kann man durch kleine Gassen schlendern oder z. B. einen Café cortado genießen. Auch am Strand entlang finden sich verschiedene Bars und Strandrestaurants. Bei einem Cocktail in der Hand und mit den Füßen im Sand ist der Sonnenuntergang nochmal so schön.

In den kommenden Tagen besichtigen wir weitere Hotels – vor allem in Conil & Novo Sancti Petri. Für jeden Geschmack gibt es das Passende. So zum Beispiel bietet das Hotel Best Family Barrosa Garden alles für einen gelungenen Familienurlaub. Es gibt Familienzimmer,  im Neubau Appartements für bis zu 6 Personen und einen großen Splash-Pool. In den Sommermonaten werden die Kinder von deutschsprachigen, geschulten Family Guides in verschiedenen Altersgruppen betreut.  Auch im  Hotel RIU Chiclana stehen Familien im Mittelpunkt. Das Hotel wurde im Winter 2017/2018 komplett renoviert und erstrahlt seither im neuen Glanz. Die Zimmer sind modern eingerichtet und im Kinderclub mit Piratenschiff & Rutsche können die Kids nach Herzenslust toben. Auch die Erwachsenen kommen in beiden Hotels nicht zu kurz – es gibt zahlreiche Sportmöglichkeiten, Wellnessangebote und Unterhaltungsprogramme. Wer ein Appartement ohne Verpflegung sucht und einige Meter Entfernung zum Strand in Kauf nimmt, ist im Hotel Tartessus (demnächst Ilunion Sancti Petri) gut aufgehoben. Für einen Urlaub zu zweit bietet sich das TUI Sensimar Playa la Barrosa an, für Golfer ist sicher das 5-Sterne-Hotel Barrosa Palace Spa & Wellness interessant. In der näheren Umgebung des gediegenen Hotels befinden sich mehrere Golfplätze. Für eine Kombination von Stadthotel mit Strandanschluss empfehlen sich z. B. das Hotel Playa Victoria in Cádiz oder das Hotel Duque de Najera in Rota.
 
Meine persönlichen Favoriten sind das Royal Hideaway Sancti Petri und das Hotel Fuerte Conil. Das Royal Hideaway Sancti Petri mit internationalem Publikum umfasst nur knapp 200 Zimmer und liegt eingebettet in einem traumhaft schönen Garten mit über 1000 Palmen, mit Blumen, Teichen und Wasserläufen. Der großzügige Wellnessbereich über 2 Ebenen lädt zum Entspannen ein. Das Hotel Fuerte Conil überzeugt durch die Nähe zu Conil de la Frontera und der Lage oberhalb der Playa de La Fontanilla. In dem im landestypischen Stil gebauten Hotel legt man Wert auf eine bewusste Küche mit regionalen Produkten.

Für aktive Gäste ist die Costa de la Luz ist ein guter Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen. Ob Stadtbesichtigungen in Sevilla, Cádiz oder Jerez, Delfin- und Walbeobachtungen oder Ausflüge ins Hinterland – hier findet jeder das Richtige. Exotischer wird es bei einem Abstecher nach Tanger. Von Tarifa ist es nur ein Katzensprung nach Nordafrika und dort können Sie die imposante Medina der Stadt erkunden, durch Souks bummeln, sich treiben lassen in einer anderen Kultur.
Wer lieber auf eigene Faust unterwegs sein möchte, dem kann ich die Buchung eines Mietwagens empfehlen. Nicht nur Hotelbesichtigungen stehen auf unserem Programm, sondern auch das Kennenlernen von Land & Leuten. Während unseres Aufenthaltes in der Region Andalusien besuchen wir deshalb auch Sevilla und Cádiz. Sevilla ist eine tolle Stadt! Beeindruckende Plätze, wie die Plaza de Espana einerseits und ein Gewirr aus kleinen Gassen in der Altstadt andererseits. Sehenswert sind auf jeden Fall der königliche Palast - Real Alcázar - und die Catedral de Santa María de la Sede.  Hier befindet sich das Grabmal von Christoph Kolumbus. Vom 104m hohen Giralda-Turm hat man einen fantastischen Blick über das Zentrum der Stadt.

Cádiz erreicht man von Conil aus nach nur etwa 40 Minuten Fahrzeit. Die älteste Stadt Europas liegt spektakulär auf einer Landzunge, die Altstadt ist fast komplett vom Meer umgeben. Zu entdecken gibt es u. a. die Kathedrale, das Castillo de San Sebastian, den Genovés Park und viele weitere historische Gebäude in den verschiedenen Vierteln der Altstadt. Und zwischendurch sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen und bei einem Glas Vino Tinto ein paar Tapas genießen z. B. im Restaurant Cumbres de Mayores.

Mein Fazit: Diese Region hat alles, was man für einen gelungenen Urlaub braucht – traumhafte Strände, gute Hotels & zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten. Ich hoffe, dass ich mit meinem Reisebericht Ihre Neugier auf die Costa de la Luz wecken konnte und helfe Ihnen gern bei der Planung Ihrer Reise nach Südspanien.

Für Sie geschrieben von

Annett Schönfeld

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